• Räucherbündel „Beifuss“

    Das Räucherbündel besteht aus Zweigen, Blättern und Blüten des echten Beifuß (Artemesia vulgaris) und wurde in liebevoller Handarbeit hergestellt. Die heimische Pflanze für das Räucherbündel stammt teilweise aus Wildsammlungen als auch aus eigenem Anbau. Alle unsere Räucherbündel mit frischen handverlesenen Kräutern aus natürlichem Wildwuchs oder dem eigenen magischen Garten sind etwas ganz Besonderes, denn sie sind keine Massenware und werden auch nicht importiert. Die Ernte und Verarbeitung erfolgt gemäß der schamanischen Tradition von Hand sowie schonende Lufttrocknung. Es kommen keine Maschinen zum Einsatz und jede Pflanze wird in Dankbarkeit mit gebührendem Respekt behandelt – gemäß unserer Philosophie: Mit der Natur, für die Natur.

    Jedes Räucherbündel wird von unserer Schamanin liebevoll von Hand zusammengestellt und gebunden. Jedes Stück ist ein Unikat!

    Jedes Opfer der Pflanzengeister wird wertgeschätzt, indem nicht die Masse, sondern die Klasse zählt. Qualität vor Quantität ist uns sehr wichtig, deshalb ist bei uns nur ein begrenzte Anzahl von schamanischen Räucherbündeln verfügbar. Bei Wildsammlungen achten wir unbedingt darauf, dass die Pflanzen fernab von befahrenen Straßen stehen und in unserem magischen Garten erhalten die Pflanzen aus Prinzip torffreie Erde sowie regelmäßig hochwertigen organischen Dünger aus Naturmaterialien. Nicht nur die Ernte, sondern auch die Aufzucht erfolgt bei uns im Einklang mit der Natur – zum Wohle des Pflanzenwesens. Dies macht sich auch in der Qualität bemerkbar, deshalb möchten wir dazu anregen das Räucherbündel nur für besondere Anlässe zu nutzen und nur auch im Maßen zu räuchern. Wir glauben, dass weniger mehr ist und die Kraft und der Duft des Beifuß umso intensiver sind, je mehr man sie respektiert und wertschätzt anstatt verschwenderisch damit umzugehen. Die Kräuterbündel haben eine Länge von ca. 20 bis 40 cm und wiegen zwischen 10 und 20g. Die natürliche Länge der Räucherbündel beträgt 40cm und wird ggf. auf die bei der Bestellung ausgewählte Länge gekürzt. Die Ernte erfolgte im Sommer 2016 und das Räucherbündel ist etwa 12 Monate haltbar.

    Räucherbündel

    Als Räucherbündel, auch „Räucherstick“ oder „Smudge Stick“ (engl.), bezeichnet man das Räuchern mit Kräutern in ihrer ursprünglichen Form – d.h. sie werden nicht gemörsert, es werden keine Blätter oder Blüten abzupft sondern die Pflanze wird als Solche ganz belassen und nur zum Trocknen aufgehängt. Anschließend werden die getrockneten Pflanzenteile vorsichtig zu einem Strauß zusammengesteckt und mit einem Band aus Naturmaterialien (meist Hanf oder Baumwolle) geschnürt, das beim Verbrennen keine Rückstände hinterlässt, den Duft der entsprechenden Räucherpflanze nicht beeinträchtigt und auch keine schädlichen Dämpfe für Mensch und Umwelt verursacht. Bei Bedarf kann die Länge nach dem Zusammenbinden noch eingekürzt werden ansonsten ist das Räucherbündel dann fertig zum Räuchern.Das Binden des Räucherbündels erfolgt nicht nur mit großer Vorsicht und Geschick, damit so wenig getrocknete Pflanzenteile wie möglich zerbröseln, sondern auch mit Liebe. Der gesamte Prozess der Herstellung eines echten Räucherbündels ist nichts für Zwischendurch, sondern ist eine schamanisch-meditative Arbeit bei der unsere Schamanin während des Prozesses im Kontakt mit dem entsprechenden Pflanzengeist ist und eine friedvolle Haltung und eine ruhige und entspannte Atmosphäre notwendig ist. Nur so können auch schon die positiven Energien bei der Herstellung mit einfließen und können die Pflanzenteile im Räucherbündel beim Räuchern wortwörtlich gebündelt ihre „Kraft“ entfalten.

    Die Tradition der Räucherbündel bzw. Smudge Sticks kennen wir in der Regel von den Indianern Nordamerikas, aber auch unsere Vorfahren wussten das einfache aber wirkungsvolle Räuchern mit Bündeln zu schätzen. In Nordamerika wurden sog. „Smudge Sticks“ (=Räucher Sticks) häufig zu Heiligen Riten wie etwa einer Schwitzhüttenzeremonie, der Friedenspfeife oder dem Sonnentanz genutzt. Im Schamanismus wird traditionell nur mit Räucherbündeln geräuchert, um das entsprechende Stück Natur so gut wie möglich zu erhalten und damit auch die innewohnende „Medizin“ des Pflanzengeistes. Der Vorteil eines Räucherbündels liegt schlichtweg darin, das er recht einfach herzustellen ist (es benötigt nicht unzählige Arbeitsprozesse), keine weiteren Utensilien benötigt werden (wie z.B. Kohle, Sand) und keine Rückstände außer natürlicher Asche zurückbleiben (beim Räuchern mit Kohle bleibt in der Regel immer ein Rest Kohle übrig und beim Dünsten verbleiben Pflanzenreste ab Sieb). Das Räucherbündel ist damit die ursprüngliche und umweltfreundlichste Form des Räucherns bei dem man in den Genuss der wahren Düften von Pflanzen kommt – unverändert und naturrein.

    Anleitung

    Das Räuchern mit dem Räucherbündel ist relativ einfach. Hierzu muss einfach die Spitze des Räucherbündel mit einem Feuerzeug, über einer Kerze oder einem Lagerfeuer angezündet und danach gleich wieder ausgepustet werden sobald das obere Ende glüht. Je nach dem ob die Räucherung drinnen oder draußen stattfindet kann das Räucherbündel entweder in die Erde gesteckt oder in der einen Hand gehalten und mit der anderen Hand durch eine Räucherfeder der Rauch verteilt werden. Für den Innenbereich als auch wenn es Draußen sehr trocken ist empfiehlt sich auf Grund des Funkenfluges und zum Auffangen der heißen Asche unbedingt die Nutzung einer großen Räucherschale aus Ton oder einer Muschel.

    Auf Grund der starken Rauchentwicklung bei Räucherbündeln empfiehlt sich das Räuchern drinnen nur in Räumen  mit geöffneten Fenstern oder eben draußen an der frischen Luft. Allergiker, Kleinkinder und Schwangere sollten dem Rauch nicht ausgesetzt werden und auch auf die Haustiere sollte Rücksicht genommen werden – insb. Hunde und Katzen haben einen sehr feinen Geruchssinn. Um die Räucherung zu beenden kann die Spitze des Räucherbündel in eine Schale mit Wasser oder Sand gesteckt werden um das Feuer zu löschen bzw. ersticken. So kannst Du das Räucherbündel mehrfach verwenden und musst es nicht komplett räuchern. Das nächste Mal zündest Du es einfach wieder an der Spitze an.

    Mythologie:

    Beifuß gehört zu den wichtigsten Räucherkräutern von indoeuropäischen und nordamerikanischen Schamanen und gilt als mächtiger Pflanzengeist, welcher zwischen den Welten vermitteln kann. Besonders die Indianer Nordamerikas sagen dem Beifuß nach, dass dieser böse Geister sowie negative Einflüsse vertreiben soll und die Atmosphäre energetisch reinigen kann. Der Name „Machtwurz“ kommt also nicht von ungefähr, zumal  laut germanischer Mythologie auch die Macht des Donner- und Wettergottes Thor nur auf den von diesem getragenen Beifußgürtel zurückgehen soll. Wer Beifußkraut bei sich trug, dem konnten weder Hexen, noch Dämonen oder der Teufel selbst etwas anhaben und ein über die Haustür aufgehängtes Beifußbüschel, soll Haus und Hof vor Unglück, Blitzschlag, Feuer, bösen Geistern und Hexen schützen. Lediglich die silberne Blattunterseite und sein botanischer Name „Artemisia“ lassen heute noch auf die weiblichen Qualitäten des Beifuß zurück schließen. Artemisia war die kriegerische Mondgöttin der Griechen, die Herrin der Heilpflanzen, sowie Schutzpatronin der Heilkräuterkundigen aber auch die Beschützerin der Frauen und die  Hüterin der Geburt. Heute wird dieses kraftvolle Kraut zum Schutz und zur Förderung der Hellsichtigkeit geräuchert. Der Beifuß wird im Volksmund auch „Schamanenkraut“, „Mutter aller Pflanzen“ sowie „Hüterin des weiblichen Schoßes“ genannt.

    Wirkung beim Räuchern:

    Das Räuchern mit Beifuß eignet sich hervorragend für schamanische Rituale wie etwa die Krafttier- oder Visionssuche, als auch um magische Gegenstände wie z.B. den Zauberstab, den schwarzen Spiegel oder die Kristallkugel zu weihen. Weil der Beifuß – wie es auch schon sein Name „Bei Fuß“ verrät – in der Regel am Wegesrand wächst, sagt man ihm ein schützende Wirkung bei Wanderungen und Reisen zu. Wer also eine Reise in die alltägliche oder nicht alltägliche Wirklichkeit plant tut gut daran Beifuß zu räuchern um Schutz und Segen für die Reise zu erbitten. Seine Fähigkeit auch unter widrigsten Umständen auf kargen Böden und Orten mit hoher Erdstrahlenbelastung oder Elektrosmog (z.B. Schuttplätze, Bahndämme) zu wachsen macht den Beifuß zu einer idealen Räucherpflanze um jegliche Art von Spannungen abzubauen – seien sie atmosphärischer, elektromagnetischer oder energetischer Natur. Mit Hilfe des Beifuß können wir uns also Erleichterung schaffen und negative Energie in positive Energie transformieren. Es verwundert daher nicht, dass der Beifuß im Sinne eines Wettersegens früher verräuchert, wurde um ein herannahendes Gewitter (=atmosphärische Ladung) abzuschwächen oder fernzuhalten. Auch heute können wir uns diese Eigenschaften dieses Strahlensuchers zu nutze machen, z.B. indem wir Räume ausräuchern in denen es heftigen Streit gab oder indem wir versuchen Elektrosmog im Schlafzimmer oder in Computerräumen zu minimieren. Die Indianer Nordamerikas räucherten den Beifuß auch um den Geist für Gebete und Anrufungen bei heiligen Zeremonien zu klären – auch das Traumbewusstsein soll der Beifuß fördern um seine Vision zu erhalten und in Kontakt mit dem Großen Geist zu treten.

    Weiterführende Symbolik des Beifuß: Gebete, Hellsehen, Intuition, Reinigung, Reisen, Rituale, Segen, Schutz, Träume, Veränderung, Weiblichkeit, Wissen, Zeremonien

    Duftnote: herb, intensiv, würzig

    Additional information

    Weightn.a.
    Dimensionsn.a.
    Länge

    20cm, 30cm, 40cm

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